Pressemitteilungen 2018

 

 

29.08.2018

Neue Studie belegt: Doppelte Gefahr bei Rauchen und Alkoholkonsum für die Gefäßfunktion von Jugendlichen

In einem begleitenden Leitartikel im European Heart Journal kritisiert der Mainzer Kardiologe Professor Thomas Münzel den unzureichenden Schutz von Jugendlichen und Passivrauchern durch den Gesetzgeber in Deutschland
Es ist bekannt, dass Rauchen die Gefäße schädigt. Es gibt hier eine klare Dosis-Wirkungs-Beziehung; das heißt, je mehr man raucht, desto größer ist der Gefäßschaden. Weniger klar ist die Situation im Hinblick auf den Alkoholkonsum. Die Dosis-Wirkungs-Beziehung entspricht eher einer J-förmigen Kurve, was bedeutet, dass ein niedriger Alkoholkonsum von Vorteil sein kann, während ein höherer Alkoholkonsum für die Gefäßfunktion schädlicher ist und damit das Risiko für Herzkreislauferkrankungen erhöhen kann. Ein in der weltweit renommiertesten kardiologischen Zeitschrift, dem European Heart Journal, veröffentlichtes Manuskript berichtet nun, dass Rauchen und Alkoholkonsum bei Jugendlichen unter 18 Jahren eine doppelt negative Wirkung auf die Gefäßfunktion hat und damit das Herzkreislaufrisiko erhöht (Eur Heart J DOI 10.1093/eurheartj/ehy524)
Prof. Münzel kommentiert diese Veröffentlichung in einem begleitenden Leitartikel (Eur Heart J 2018 DOI: 10.1093/eurheartj/ehy430). "Der eindeutige Hinweis auf Gefäßschäden durch Alkohol und Tabak ist etwas überraschend, zeigt aber auch die potentielle Gefahr der beiden Drogen im Hinblick auf zukünftige Herz-Kreislauf-Erkrankungen". Münzel verweist in seinem Leitartikel auf die recht unterschiedlichen Bemühungen in Europa zur Suchtbekämpfung anhand eines Vergleichs zwischen Deutschland und England. So wurden in England die Zigarettenautomaten 2011 verboten, nachdem festgestellt wurde, dass jedes Jahr rund 35 Millionen Zigaretten aus Zigarettenautomaten illegal an Kinder verkauft wurden. Im Gegensatz dazu hängen in Deutschland noch immer rund 350.000 Zigarettenautomaten - das heißt, fast jeder dritte europäische Automat befindet sich auf deutschem Boden. Dabei wissen wir, dass fast 10% der Kinder sich die Zigaretten aus den Automaten besorgen.
Münzel fordert ebenfalls, dass man die Gesundheitsrisiken durch Passivrauchen stärker berücksichtigen sollte. So hat die Einführung des Nichtraucherschutzgesetzes in Deutschland zu einer deutlichen Reduktion von Herzinfarkten bei Nichtrauchern um 26% geführt. In England hat man dies beachtet und 2016 ein Rauchverbot in Autos eingeführt, um schädliche Auswirkungen von Passivrauchen für Kinder zu verhindern. In Deutschland blieben mehrere Initiativen des Deutschen Krebsforschungszentrums, das Rauchen in Autos in Anwesenheit von Kindern verbieten zu lassen, erfolglos.
In Deutschland gibt es nur wenige Anzeigenkampagnen im Gesundheitswesen, die vor einer durch Rauchen verursachten Krankheit warnen. Zigarettenwerbung hingegen wird deutlich häufiger gesehen. Es ist in der Tat ein Skandal, dass Deutschland nach Einführung eines Zigarettenwerbeverbots in Bulgarien im Jahr 2016 nunmehr das einzige Land in Europa ist, das öffentliche Werbung für Zigaretten erlaubt, was sicherlich eine Folge der starken Zigarettenlobby in Deutschland ist. Daher sind dringend Aktionspläne notwendig, um den schädlichen Konsum von Alkohol und Rauchen zu reduzieren.
Münzel fordert konkret:
- die Verfügbarkeit von Alkohol und Zigaretten muss reduziert werden
- die Zigarettenautomaten müssen abgehängt werden
- das Einhalten einer Altersgrenze von 18 Jahren oder älter für den Kauf von Alkohol und Zigarettenprodukten, einschließlich E-Zigaretten und Shishas, muss garantiert werden
- die Preise für Alkohol und Zigaretten müssen deutlich erhöht werden, was nachweislich zu einer Reduktion der Häufigkeit der Einnahme beider Drogen von Jugendlichen führen wird
- die Zigarettenwerbung muss auch in Deutschland sofort verboten werden
- unsere Kinder müssen wirksamer vor Passivrauchen geschützt werden
Für eine Alkohol- und Tabak-freie Generation!
Alkohol und Tabak allein und in Kombination erhöhen bei Jugendlichen die Steifigkeit der Gefäße
und erhöhen damit das Risiko für zukünftige Herzkreislauferkrankungen.

 

19.06.2018

Einlochen für einen guten Zweck: 30.000 Euro für die Gutenberg-Gesundheitsstudie


Scheckübergabe des Erlöses aus dem Benefiz-Golfturnier der Stiftung Mainzer Herz zugunsten der Gutenberg-Gesundheitsstudie von Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel an Prof. Dr. med. Philipp Wild.

84 Teilnehmer nahmen am sechsten Benefiz-Golfturnier der Stiftung Mainzer Herz auf dem Gelände des Golfclubs im rheinhessischen Sankt Johann am 08. Juni 2018 teil und erspielten 30 000 Euro. Der Betrag kommt wie in den Jahren zuvor der Gutenberg-Gesundheitsstudie (GHS) zugute.

Der Initiator des Turniers und Vorstandsmitglied der Stiftung Mainzer Herz Prof. Dr. Thomas Münzel zeigte sich zufrieden: "Ich freue mich über den eingespielten Spendenbetrag für die Gutenberg-Gesundheitsstudie, einer der wichtigsten Bevölkerungsstudien weltweit."
Ziel der im Jahr 2007 gestarteten GHS ist unter anderem die Entschlüsselung von Ursachen für Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen wie Herzinfarkt und Diabetes mellitus der Einwohner von Mainz und Rheinhessen. Zudem soll untersucht werden, inwieweit neue Risikofaktoren wie Lärm und Luftverschmutzung die Lebenserwartung verändern. 


11.06.2018

Mainzer Wissenschaftler identifizieren Enzym, das für Gefäßschäden durch Fluglärm verantwortlich ist

Neue Studie der Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz zeigt weiterhin: Nachtfluglärm ist besonders schädlich für Gefäße und Gehirn

Die Studie wurde unterstützt durch die Förderung der Stiftung Mainzer Herz an S. Steven und A. Daiber, der Universitätsmedizin Mainz (NMFZ) an A. Daiber, die Deutsche Stiftung für Herzforschung an S. Kröller-Schön und die Boehringer Ingelheim Stiftung (Projekt: "Neue und vernachlässigte Herzkreislaufrisikofaktoren") an T. Münzel, S. Steven und A. Daiber.

In einer aktuellen Studie haben Wissenschaftler des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz ein Enzym identifiziert, welches für fluglärmbedingte Gefäßschäden verantwortlich ist. Sie konnten weiterhin zeigen, dass Nachtfluglärm eine besonders schädliche Wirkung hat und fordern daher, die Nachtruhe unbedingt vor Lärm zu schützen. Mit der aktuellen Studie setzen die Wissenschaftler um Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Direktor Kardiologie I im Zentrum für Kardiologie, und Univ.-Prof. Dr. Andreas Daiber, Leiter der Molekularen Kardiologie im Zentrum für Kardiologie, ihre Forschungen auf dem Gebiet der Lärmforschung konsequent fort und können dabei einen weiteren Durchbruch vermelden. Publiziert wird die neue Studie im European Heart Journal, der weltweit renommiertesten kardiologischen Fachzeitschrift.

Fluglärm führt langfristig zu einer vermehrten Ausbildung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen – wie eine Reihe von Vorläuferstudien inzwischen zweifelsfrei zeigen konnte. So ist es der Arbeitsgruppe von Professor Münzel 2013 gelungen nachzuweisen, dass simulierter Nachtfluglärm das Stresshormon Adrenalin erhöht, die Schlafqualität vermindert und einen Gefäßschaden, genannt endotheliale Dysfunktion, auslöst. Weitere Untersuchungen an einem neu entwickelten Tiermodell ergaben im letzten Jahr, dass Fluglärm eine deutliche Erhöhung der Stresshormone, eine Gefäßfunktionsstörung, erhöhten oxidativen Stress und Entzündungsprozesse in den Gefäßen sowie eine deutliche Änderung der Expression von Genen in der Gefäßwand nach sich zieht.

Die Professoren Münzel und Daiber kommentieren: "Mit unserer neuen Studie können wir erstmals nachweisen, dass insbesondere Nachtfluglärm – also Lärm während der Schlafphase der Mäuse – und nicht Lärm während der Wachphase für Gefäßfunktionsstörungen verantwortlich ist. Wir können weiterhin zeigen, dass die Ausschaltung des Enzyms phagozytische NADPH-Oxidase, welches hauptsächlich in Entzündungszellen vorkommt, Fluglärm-induzierte negative Auswirkungen an Gefäßen und Gehirn komplett verhindert." Dieses Enzym war in der letzten Studie in den Fokus der Wissenschaftler geraten. Die aktuellen Untersuchungen beweisen nun endgültig dessen zentrale Rolle und liefern den Beweis, dass die negativen Fluglärmeffekte über dieses Enzym vermittelt werden. 

Bei den jetzigen Untersuchungen haben die Wissenschaftler auch die Auswirkungen von Fluglärm auf das Gehirn untersucht. Hierbei stand die neuronale Stickstoffmonoxid (NO)-Synthase, ein wichtiges Enzym in unserem Gehirn, im Blickfeld. Das Enzym, das für die Bereiche Lernen und Gedächtnis verantwortlich ist, wird durch Fluglärm herunterreguliert und so seine Funktion beeinträchtigt. Dieser neue Befund erklärt möglicherweise die beschriebenen kognitiven Entwicklungsstörungen bei Kindern nach Fluglärmexposition.“

Eine weitere Erkenntnis ist, dass der Transkriptionsfaktor FoxO3 eine zentrale Rolle für die Lärm-induzierten Gefäß- und Gehirnschäden spielt: Die Fehlregulation dieses Faktors durch Nachtfluglärm führt zu einem gestörten Genexpressions-Netzwerk, das zelluläre Vorgänge in Abhängigkeit der Tageszeiten steuert – gerät diese circadiane Rhythmik durch Lärm aus dem Takt, kann dies zu Schlafstörungen und in der Folge zu kardiovaskulären, psychischen und metabolischen Erkrankungen führen. Zu diesen Erkenntnissen gelangten die Wissenschaftler durch umfangreiche genetische Analysen mittels "Next Generation Sequencing (NGS)" und durch den Nachweis einer Verhinderung der erwähnten Gefäßschäden durch Behandlung mit dem FoxO3-Aktivator Bepridil.

Nach Auffassung der Studieninitiatoren bedeuten diese Ergebnisse einen weiteren Durchbruch in der Lärmforschung. "Mit unseren Befunden, insbesondere bezüglich des Nachtfluglärms, können wir nun klinische Ergebnisse z.B. der sogenannten HYENA Studie erklären, wonach insbesondere Nachtfluglärm Bluthochdruck auslösen kann. Der Befund, dass die Ausschaltung des Enzyms phagozytische NADPH Oxidase Gefäßschäden komplett verhindert, versetzt uns dabei möglicherweise in die Lage, medikamentöse Strategien zu entwickeln, um die negativen Effekte von Fluglärm auf den Körper zu neutralisieren", kommentieren beide Wissenschaftler.

Beide Autoren schließen aus ihren Befunden, dass es ein wichtiges Ziel sein muss, die Nachtruhe vor Lärm zu schützen und insbesondere die gesetzlich definierte Nachtruhe von 22 Uhr abends bis 6 Uhr morgens zu implementieren. 

30.05.2018

Udo Lindenberg wirbelt Staub auf

Der Künstler Udo Lindenberg unterstützt die Feinstaubforschung des Zentrums für Kardiologie in Mainz mit neuem Gemälde

Neben einer weiteren Intensivierung der Lärmforschung wird das Zentrum für Kardiologie in die Feinstaubforschung einsteigen. Hierzu haben die Stiftung Mainzer Herz und die Universitätsmedizin Mainz die Anschaffung eines 300.000 € teuren Feinstaub generierenden Gerätes ermöglicht. „Damit  können wir alle Feinstaubgrößen produzieren, von 10μ über 2.5μ bis hin zu Ultrafeinstaub 0.1μ und  die negativen Aspekte für die Gefäßfunktion und vor allem auch für das Gehirn untersuchen“, kommentiert Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Vorstandsmitglied der Stiftung Mainzer Herz und Direktor des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz.
Der Künstler Udo Lindenberg unterstützt die Feinstaubforschung des Zentrums für Kardiologie in  Mainz mit neuem Gemälde. Das Gemälde soll versteigert werden. Den zu erwartenden Erlös der Versteigerung des Udo Lindenberg Bildes widmet die Stiftung Mainzer Herz komplett der Feinstaubforschung, wobei im Vordergrund Studien stehen werden, die die gesundheitlichen Auswirkungen der Kombination von Feinstaub und Lärm untersuchen. „Solche Projekte hat es in dieser Form bisher nicht gegeben. Damit werden wir weltweit die einzigen sein, die diese Art Forschung durchführen können“, kommentiert Univ.-Prof. Dr. Andreas Daiber, Leiter der Molekularen Kardiologie in Mainz.
Das Kuratoriumsmitglied der Stiftung Mainzer Herz, Udo Lindenberg, hat mittlerweile 10 Bilder für die  Stiftung Mainzer Herz gemalt. Durch die Versteigerung der Bilder kamen der Stiftung mehr als 100.000 Euro zugute.
Mehr Infos zur Auktion hier:

23.05.2018

Ministerpräsidentin Dreyer besucht die Kinderakademie Gesundheit

Die Schirmherrin der Kinderakademie der Stiftung, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, besuchte am 23. Mai die Veranstaltung in der Mainzer Opel Arena.
160 Kinder waren zu diesem Sondertermine eingeladen, um zu erfahren, warum Rauchen schädlich ist, man sich bewegen und gesund ernähren sollte. Zudem ndie 12-14 jährigen, wir man erfolgreich wiederbeleben kann.
Neben einer Stadionführung, organisiert durch den 1. FSV Mainz 05, konnten die Kinder der Ministerpräsidentin Fragen stellen - ob sie schon einmal geraucht hat in ihrem Leben, oder was die Landesregierung plant, um die Problem mit den Zigarettenautomaten in den Griff zu bekommen. Prof. Münzel bedankte sich bei Frau Dreyer für ihr Engagement im Bereich Prävention und bei den zahlreichen freiwilligen Helfern für ihre Hilfe. 

16.05.2018

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert neue Fluglärmstudie an der Universitätsmedizin Mainz
 

300.000 Euro für die Erforschung neuer Strategien gegen negative Auswirkungen von Fluglärm auf das Herz-Kreislauf-System / Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel und Dr. Swenja Kröller-Schön untersuchen gemeinsam neue Strategien gegen negative Auswirkungen von Fluglärm auf das Herz-Kreislauf-System.

In einem neuen Forschungsprojekt wollen Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz Strategien untersuchen, die den negativen Effekten von Fluglärm entgegenwirken. Zu den negativen Effekten zählt, dass simulierter Nachtfluglärm die Schlafqualität vermindert, das Stresshormon Adrenalin erhöht und darauf basierend Gefäßschäden (im Fachjargon endotheliale Dysfunktion) verursacht. Das konnte die Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Direktor der Kardiologie I im Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz, bereits in einer 2017 im renommierten European Heart Journal veröffentlichten Studie zeigen. Das aktuelle Forschungsvorhaben fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit rund 300.000 Euro.

Gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe Umwelt und Gesundheit konnte der Direktor der Kardiologie I im Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel 2017 den Nachweis erbringen, dass Fluglärm eine deutliche Erhöhung der Stresshormone und eine Gefäßfunktionsstörung aufgrund vermehrter Bildung freier Radikale hervorruft. Auf Basis dieser Studienergebnisse startet die Arbeitsgruppe von Prof. Münzel nun ein neues Fluglärm-Projekt. In diesem neuen Projekt wird die Wissenschaftlerin Dr. Swenja Kröller-Schön Strategien entwickeln, die möglicherweise die negativen Auswirkungen von Fluglärm abmildern können.

Hierbei wird sich der Fokus auf Maßnahmen richten, die ein spezielles Protein, die AMP-abhängige Proteinkinase (AMPK), beeinflussen. Dieses Protein ist als zellulärer Energie-Sensor bekannt und wird bei hohem Energie-Verbrauch, zum Beispiel durch Ausdauertraining, aktiviert. In den letzten Jahren rückte die AMPK auch immer mehr in den kardiologischen Fokus, da sie vielfältige gefäßschützende Effekte hat.

Im Rahmen ihres Forschungsvorhabens wird Dr. Kröller-Schön verschiedene Hypothesen untersuchen. Zum einen will sie herausfinden, ob das Entfernen des aktiven Proteins der AMPK die negativen Effekte von Fluglärm auf das kardiovaskuläre System verstärkt. Zum anderen geht sie der Frage nach, ob sich mittels Ausdauertraining die negativen Effekte von Fluglärm eindämmen lassen. In diesem Zusammenhang erforscht sie zudem, ob die schützenden Effekte von Ausdauertraining bei der Fluglärmexposition durch das Entfernen des aktiven Proteins der AMPK ausbleiben. Des Weiteren will sie aufzeigen, inwieweit eine pharmakologische Aktivierung der AMPK die negativen Effekte von Lärm auf das Herz-Kreislauf-System verhindert. Gegenstand ihrer Forschung ist darüber hinaus das Ziel, zu erkennen, ob sich mittels intermittierendem – also auf Unterbrechungen basierendem – Fasten den von Lärm hervorgerufenen Stressreaktionen des Kardiovaskulären Systems entgegenwirken lässt.

An diesem Projekt werden auch weitere Arbeitsgruppen, wie die von Univ.-Prof. Dr. Tobias Bopp, Sprecher des Forschungszentrums für Immuntherapie (FZI) der Universitätsmedizin Mainz), und die von PD Dr. Markus Bosmann vom Centrum für Thrombose und Hämostase der Universitätsmedizin Mainz als Kooperationspartner beteiligt sein. Professor Münzel zeigt sich begeistert: „Mehr und mehr wird unsere Leistung in dem Bereich Lärmforschung anerkannt. In den letzten drei Jahren konnten wir mehr als zwei Millionen Euro für Lärmforschung einwerben. Mit unserem Forschungsansatz haben wir nach wie vor ein weltweit einmaliges Alleinstellungsmerkmal.“ 

 

 

09.05.2018

Gutenberg Marathon 2018: Mitarbeiter des Zentrums für Kardiologie und des Kuratoriums erlaufen 4500 € für die Stiftung Mainzer Herz

Anlässlich des Gutenberg Marathons 2018 haben insgesamt 25 Mitarbeiter des Zentrums für Kardiologie und das Kuratoriumsmitglied Dr. Dieter Römheld 4500 € „erlaufen“. Für die Läufer konnte man Patenschaften übernehmen. Das Geld wird vor allem dem Vorzeigeprojekt der Stiftung, der Kinderakademie Gesundheit, zu Gute kommen.
Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel, Vorstandsmitglied und Initiator der Stiftung Mainzer Herz, nahm den Scheck für das Vorzeigeprojekt der Stiftung Mainzer Herz entgegen: „Ich bin begeistert was ich doch für leistungsfähige Mitarbeiter habe. Dass sie hart arbeiten können wusste ich schon, aber dass viele auch in der Lage sind einen Halbmarathon durchzustehen noch nicht“, kommentierte Professor Münzel, der Initiator der Stiftung Mainzer Herz und Direktor des Zentrum für Kardiologie.
„Die Kinderakademie Rheinland-Pfalz ist eines der Herzensprojekte der Stiftung Mainzer Herz in der Präventionsarbeit gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Insbesondere die Aufklärung zum Thema Rauchen, der Unterricht zum Herz-Kreislauf-System und die Anleitung zur Wiederbelebung für Laien, auch schon im Kindes- und Jugendalter, stehen bei uns hier im Fokus.“, so Münzel weiter. „Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung und bedanken uns herzlich bei den Mitgliedern des Freundeskreises und des Kuratoriums der Stiftung Mainzer Herz für das Übernehmen der Patenschaften.“:

09.04.2018

Kuratoriumssitzung der Stiftung Mainzer Herz

Am 9. April kam das Kuratorium der Stiftung zu seiner diesjährigen Sitzung zusammen. In der Rückblende: das vergangene Stiftungsjahr, das im Zeichen des 10jährigen Jubiläums der Stiftung stand. Zudem wurden die Pläne und Projekte für 2018 vorgestellt.
Die Stiftung freut sich über neue Kuratoriumsmitglieder, die an diesem Abend ihre Ernennungsurkunde erhielten. Neue Mitglieder sind: Kim Schlaak, Gabriele Wilde-Schlaak, Bettina van der Broeck, Dr. Henning Münch, Ellen Küppers, Richard Sebastian Wagner, Dr. Sandra Maria Gronewald, Harald D. Schuck.
Die Stiftung freut sich auf die Zusammenarbeit!
 

28.03.2018

Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert Lärmwirkungsforschung des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz mit 230.000 Euro

Seit mehreren Jahren wird vermutet, dass Lärm nicht nur die Nerven strapaziert sondern auch krank macht. Die Lärmforschung an der Universitätsmedizin Mainz hat in diesem Bereich große Fortschritte erzielt. So konnte die Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Zentrum für Kardiologie, Kardiologie I nachweisen, dass insbesondere Fluglärm die Freisetzung von Stresshormonen fördert, den Blutdruck steigert und damit die Gefäßfunktion negativ beeinträchtigt. Unklar war bisher, inwieweit bereits bestehende Herzkreislauf-Risikofaktoren wie z.B. Bluthochdruck in ihren negativen Auswirkungen für die Gefäßfunktion durch Fluglärm sogar noch verstärkt werden.

Ein Antrag auf Forschungsförderung von Dr. Sebastian Steven aus der Arbeitsgruppe von Prof. Münzel bei der Else Kröner-Fresenius-Stiftung zu diesem Thema wurde jetzt angenommen. Das Projekt wird über einen Zeitraum von drei Jahren mit einer Summe von 230.000 € gefördert.

„Das ist für uns ein extrem wichtiges Projekt, da wir herausfinden müssen, inwieweit Patienten, die bereits unter Bluthochdruck leiden, noch zusätzlich durch Fluglärm gesundheitlich gefährdet werden und welche Ursachen hierfür zugrunde liegen“, kommentiert Dr. Steven.

„Aktuell bekommen wir mehr und mehr Anerkennung für unsere Lärmwirkungsforschung, die in dieser Art nach wie vor weltweit einmalig ist“, ergänzt Prof. Münzel, Begründer der Lärmwirkungsforschung an der Universitätsmedizin. „Zudem haben wir noch eine unglaubliche Anzahl an neuen Befunden, sowohl bei klinischen und vorklinischen Untersuchungen, und werden hoffentlich auch bald die gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm und Luftverschmutzung bei Teilnehmern der Gutenberg Gesundheitsstudie untersuchen können“, so Münzel weiter.
Die Lärmwirkungsforschung der Universitätsmedizin wird neben der Else Kröner-Fresenius-Stiftung auch durch die Boehringer Ingelheim Stiftung und durch die Stiftung Mainzer Herz unterstützt.

Prof. Münzel und Dr. Steven im Labor für Lärmforschung

23.03.2018

Auslosung der Teilnehmer der Kinderakademie Gesundheit

Für die diesjährige Kinderakademie gab es doppelt so viele Bewerbungen wie Plätze - 81 Schulklassen befanden sich im Lostopf. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden daher 42 Plätze ausgelost. Beworben hatten sich Schulklassen aus ganz Rheinland-Pfalz, aber auch aus dem Saarland und aus Hessen auf die Ausschreibung durch das Bildungsministerium.
Prof. Thomas Münzel, Initiator und Vorstandsmitglied der Stiftung Mainzer Herz, kommentierte: "Wir freuen  uns sehr über den nach wie vor großen Zuspruch. Das ist auch eine schöne Anerkennung für unser Leuchtturmprojekt Kinderakademie. Wie jedes Jahr wird außerdem ein Termin in der OPEL ARENA beim 1. FSV Mainz 05 stattfinden. Zu diesem Termin am 23.05.2018 hat auch die Schirmherrin der Veranstaltung, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, ihren Besuch angekündigt."

Die 'Glücksfeen' in diesem Jahr waren Vertreter aller Förderer des Programms: Prof. Thomas Münzel, der Stiftung Mainzer Herz), Udo Hoffmann (Beauftragter des Vorstandes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse), Dr. Stephan Becker (Vorstand des Vereins Together with Friends e.V.), Gisela Goerisch (Mainz 05 hilft e.V.). Die ausgelosten Schulklassen werden von der Stiftung informiert.

Die Liste der ausgelosten Schulklassen (Excel , 15,4 KB)

Dr. Stephan Becker vom Verein "Together with friends" erläuterte die Bereitschaft des Vereins, die Kinderakademie weiter finanziell zu unterstützen: "Soziale Verantwortung und das entsprechende Engagement müssen greifen, lange bevor Probleme entstehen. Daher ist insbesondere bei jungen Leuten Prävention in allen Bereichen des Lebens von großer Bedeutung." Udo Hoffmann von der AOK bekräftigte die Förderung des Projekts durch die AOK: "Gerne unterstützen wir dieses gelungene Präventionsprojekt, denn aktive Jugendarbeit gehört in einer alternden Gesellschaft zu unser aller Aufgabe und ist gerade bei der AOK als Gesundheitskasse ein zentrales Thema. Wir alle müssen die Kinder und Jugendliche aufklären und die Lust auf gesunde Lebensweise wecken. Hierbei im schulischen Umfeld anzusetzen, ist eine hervorragende Initiative - zumal die AOK durch altersgerechte Präventionsprogramme in Schulen und Kindergärten stets präsent ist."

Gleichzeitig wurden die Umfrageergebnisse der teilnehmenden Schulklassen zum Thema Rauchen vorgestellt (1200 Schüler). Hierbei zeigte es sich, dass das soziale Gefälle weiter vorherrscht:
27 % der IGS/Realschule plus-Schüler bzw. 9 % der Gymnasialschüler haben schon einmal geraucht.
28 % der IGS/Realschule plus-Kinder haben schon einmal Shisha geraucht, das ist ein deutlicher Anstieg zum Jahr zuvor (19 %). 
Auch der E-Zigaretten-Konsum hat weiter deutlich zugenommen.

Den Preis im Wert von 1000 € für die beste Internetpräsentation der Kinderakademie November 2017 hat die Schulklasse aus dem Gymnasium an der Heinzenwies, Klasse 6a, Idar-Oberstein gewonnen.

20.03.2018

Mercedes Benz-Niederlassung Mainz spendet 10.000 Euro für die Kinderakademie

Anlässlich der Wiedereröffnung der Mercedes Benz-Niederlassung in Mainz spendete das Unternehmen der Stiftung Mainzer Herz 10.000 Euro für die Kinderakademie Gesundheit. Prof. Münzel nahm den Scheck für der Vorzeigeprojekt der Stiftung Mainzer Herz entgegen. „Die Kinderakademie Rheinland-Pfalz ist eines der Herzensprojekte der Stiftung Mainzer Herz in der Präventionsarbeit gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Insbesondere die Aufklärung zum Thema Rauchen, der Unterricht zum Herz-Kreislauf-System und die Anleitung zur Wiederbelebung für Laien, auch schon im Kindes- und Jugendalter, stehen bei uns hier im Fokus.“ kommentiert Münzel. „Wir freuen uns daher sehr über die Unterstützung durch die Mercedes Benz Niederlassung Mainz und bedanken uns herzlich.“Hartmut Swietlik, Vertriebsdirektor Rhein-Main und Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Mainzer Herz, erläutert: „Kinder liegen uns am Herzen. Daher freuen wir uns, die Kinderakademie Gesundheit zu fördern und somit einen großen Beitrag zur Prävention von Herz-Kreislauf Erkrankungen, Suchtkrankheiten und falscher Ernährung leisten zu können.“

Übrigens, Thore Schölermann, bekannt aus Funk und Fernsehen, hat angeboten einen Termin der Kinderakademie Gesundheit dieses Jahr mit zu moderieren. Wir werden darauf zurückkommen...  

 

 

07. März 2018

Vollautomatischer Defibrillator an Mainzer Favorite Parkhotel übergeben

Die Stiftung Mainzer Herz hat dem Favorite Parkhotel in Mainz einen vollautomatischen Defibrillator gesponsored - mit dem Gerät kann im Fall eines Herzstillstandes das Leben eines Menschen gerettet werden.
Die Hotelmitarbeiter wurden bereits zum Thema "Wiederbelebung" geschult, nun erfolgte eine Einweisung für das Gerät vor Ort. Das Hofgut Laubenheimer Höhe, das zum Parkhotel gehört, erhält ebenfalls eines dieser Geräte.

 

7. Februar 2018

Flugzeuge, Autos und Züge machen herzkrank!

Einen Überblick über neue, zum Teil eigene Forschungsergebnisse liefern Wissenschaftler aus Dänemark und vom Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz in einem Review, der im Fachblatt Journal of the American College of Cardiology (JACC) veröffentlicht ist.

Dass es seine Beziehung zwischen Lärm und Herz-Kreislauf-Erkrankungen gibt, ist schon lange bekannt. Nun haben Forscher der Arbeitsgruppe Umwelt und Gesundheit um Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel vom Zentrum für Kardiologie, Kardiologie I der Universitätsmedizin Mainz und Initiator der Stiftung Mainzer Herz gemeinsam mit Mette Sørensen, einer Lärmforscherin und Epidemiologin vom Dänischen Krebsforschungsinstitut in Kopenhagen, die neuesten Ergebnisse zum Thema Lärm und Herzkrankheiten im renommierten Journal für Herzerkrankungen, dem Journal of the American College of Cardiology in einem Übersichtsartikel zusammengefasst.

„Wir wissen heute, dass Lärm nicht nur nervt, sondern chronische Stressreaktionen auslöst, die, wenn sie über eine längere Zeit andauern, insbesondere Herzerkrankungen hervorrufen“, so Professor Thomas Münzel. In dem Übersichtsartikel wurden von Mette Sørensen die Zusammenhänge zwischen Lärm und Herzkrankheiten vorgestellt und auch Strategien, mit denen man den Lärm durch Autos, Flugzeuge und Züge vermindern kann.

Ein Schwerpunkt des Artikels sind auch die neueren Studien zur Lärmwirkungsforschung von der Universitätsmedizin in Mainz. „In diesem Bereich ist uns sicher in den letzten Jahren ein großer Durchbruch gelungen“, so Münzel. Wir konnten nachweisen, dass Nachfluglärm die Gefäße bei gesunden Probanden und bei Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung schädigt und dass Vitamin C die schlechte Gefäßfunktion verbessern kann. Das bedeutet, dass Lärm die Bildung freier Radikale in den Gefäßwänden stimuliert. Wir konnten mittlerweile mit einem neu entwickelten Tiermodell auch die molekularen Mechanismen entschlüsseln, die für die gefäßschädigende Wirkung von Lärm verantwortlich ist“, erläutert Münzel weiterhin.

Mittlerweile sind weitere wichtige Studien beinahe beendet. So untersucht die Mainzer Forscher-gruppe den Einfluss von mittleren bzw. Spitzenschallpegeln ausgelöst durch Flugzeuge auf die Gefäßfunktion, die Effekte von Bahnlärm auf das Herz-Kreislaufsystem und die Effekte insbesondere von Nachtfluglärm auf die Bildung freier Radikale im Gehirn, ein Effekt, der möglicherweise erklärt, warum Lärm die kognitive Entwicklung von Kindern in Bezug auf Lernen und Gedächtnis verzögern kann.
Darüber hinaus konnten er und sein Team beobachten, dass nicht die Lautstärke an sich, sondern die Art des Lärms für die negativen Auswirkungen auf den Organismus entscheidend ist: „Sogenanntes weißes Rauschen hatte auf die Tiere, selbst wenn es genauso laut wie der Fluglärm war, eher einen positiven Effekt“, sagt Münzel.

Entscheidend ist, dass Politiker aus diesen Studien ihre Konsequenzen ziehen. Fluglärm ist ein neuer Herz-Kreislauf-Risikofaktor, den nicht Patienten oder Ärzte beeinflussen können. Im Hinblick auf das neue Fluglärmschutzgesetz müssen die Politiker schärfere Grenzwerte festlegen, die die Anwohner und nicht die Betreiber von Flughäfen schützen.

Der Artikel aus dem JACC zum Download. (Pdf , 2,0 MB)

Eine Beurteilung von Dr. Valentin Fuster, einem der renommiertesten Kardiologen weltweit; derzeit tätig am Mount Sinai Hospital in New York: s3.amazonaws.com/ADFJACC/JACC7106/JACC7106_fustersummary_08

Auch das Time Magazine berichtet darüber: 
http://time.com/5135279/noise-pollution-increases-heart-risk
Video:
https://www.youtube.com/watch?v=fkraKdJXJsY

Weitere Medienresonanz:

http://guardian.ng/features/living-next-to-noisy-roads-train-tracks-airport-increases-risk-of-developing-heart-disease/

https://www.aol.com/article/news/2018/02/06/noise-pollution-linked-to-heart-disease/23354519/

http://www.whec.com/news/heart-traffic-noise/4773955/

https://www.sciencedaily.com/releases/2018/02/180205141116.htm

https://www.redaccionmedica.com/secciones/cardiologia/el-ruido-del-trafico-esta-detras-del-aumento-de-las-enfermedades-cardiacas-6865

https://www.washingtonpost.com/news/to-your-health/wp/2018/02/06/why-car-horns-and-other-common-loud-noises-may-be-bad-for-your-heart/?utm_term=.3751af9514ab

http://abcnews.go.com/Health/everyday-noises-increased-risk-heart-disease-experts/story?id=52858912

http://www.dailymail.co.uk/health/article-5354397/Living-near-noisy-roads-raises-risk-heart-disease.html

 

 

24.01.2018

Scheckübergabe: Mainzer Herz-Stiftungsball erzielt 163.000 Euro für Stiftung Mainzer Herz

Der Jubiläumsball der Stiftung im November 2017 erbrachte den Rekorderlös von 163.000 Euro zugunsten der Stiftung. Professor Thomas Münzel übergab dem Schatzmeister der Stiftung Mainzer Herz, Ralf Hauck, den Scheck. 
"Der Herzball 2017 im Mainzer Schloss war ein großer Erfolg und ein Highlight zum Jubiläum‚ "10 Jahre Stiftung Mainzer Herz‘. Nicht nur das Programm - moderiert durch Lisa Ruhfus sowie der Auftritt mit Vertretern des chinesischen Staatszirkus und Talkmaster Frank Elstner -  trugen zu dem Erfolg bei. Auch der Besuch von Prof. Bernd Böttiger, der sein Expertenwissen zum Thema Wiederbelebungsmaßnahmen teilte, und der bewegende Auftritt von Sandra Maria Gronewald, die vor einiger Zeit ihren Gewinn aus der ZDF-Quizsendung von Jörg Pilawa in Höhe von 37500 EUR spendete, waren Höhepunkte des Galaabends im Mainzer Schloss.
„Diese große Summe hat alle unsere Erwartungen übertroffen“ kommentierte Ralf Hauck, der  Schatzmeister der Stiftung. „Mit diesem Geld werden wir die Kinderakademie Gesundheit Rheinland-Pfalz, die Gutenberg-Gesundheitsstudie und unsere Herz-Kreislaufforschung im Bereich Lärm und Feinstaub unterstützen. Darüber hinaus bleiben noch Mittel, um Pflegeschulungen zu finanzieren.“ so Prof. Thomas Münzel. 

Der Termin für den nächsten, nunmehr 9. Herzball im Mainzer Schloss ist für den 17. November 2018 vorgesehen.

Prof. Münzel übergibt den Scheck an Schatzmeister Ralf Hauck

24.01.2018

Großzügige Geburtstagsspende an die Stiftung

Herr Christoph Pax hat anlässlich seines Geburtstages der Stiftung einen Scheck über 1000,- Euro überrreicht. Die Stiftung freut sich sehr darüber und bedankt sich herzlich!