Feinstaubforschung an der Mainzer Unimedizin

Die Luftverschmutzung, und hier in erster Linie Feinstaub, ist für jährlich mehr als vier Millionen Todesfälle verantwortlich. Die meisten Todesfälle mit knapp 60 Prozent entstehen hierbei als Folge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Das Zentrum für Kardiologie ist deshalb, neben der Lärmforschung, 2018 auch in die Feinstaubforschung eingestiegen. Hierzu haben die Stiftung Mainzer Herz und die Universitätsmedizin Mainz die Anschaffung eines 300.000 € teuren Feinstaubgenerierenden Gerätes ermöglicht. Damit  können alle Feinstaubgrößen produziert werden, von 10μ über 2.5μ bis hin zu Ultrafeinstaub 0.1μ, und so die negativen Aspekte für die Gefäßfunktion und auch für das Gehirn untersucht werden.

Im Vordergrund werden Studien stehen, die die gesundheitlichen Auswirkungen der Kombination von Feinstaub und Lärm untersuchen - solche Projekte hat es in dieser Form bisher nicht gegeben. Damit ist die Mainzer Unimedizin weltweit die einzige Institution, die diese Art Forschung durchführen kann.

Große Studie zum Feinstaub - Luftverschmutzung verkürzt Lebenserwartung

Am 12.3.2019 hat die Universitätsmedizin Mainz zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Chemie ihre Forschungsergebnisse zum Feinstaub vorgestellt -alle Infos zur Studie.

Luftverschmutzung durch Feinstaub und gesundheitliche Auswirkungen
- Die Zusammenfassung unser bisherigen Erkenntnisse erhalten Sie hier als Auszug aus unserem Jahresbericht 2018. (Pdf , 6,7 MB)

Das Feinstaub-Simulationsgerät an der Mainzer Unimedizin