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Vergangene Veranstaltungen im Überblick

3. Mainzer Herz-Stiftungsball

10. November 2012

Der 3. Mainzer Herz-Stiftungsball fand am 10. November 2012 im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz statt und war dank der großzügigen Unterstützung vieler Freunde und Gönner der Stiftung ein außerordentlicher Erfolg.

 Pressebericht der Allgemeinen Zeitung vom 12.11.2012. (Pdf , 470,3 KB)  (470 KB)

3. Mainzer Herz-Stiftungsball

Stiftung Mainzer Herz informiert....

27. Juni 2012

Die Stiftung Mainzer Herz informierte auch im Rahmen der 2. Veranstaltung Patienten und Interessenten zu den Themen "Neue Medikamente in der Diskussion" und "Perkutane Herzklappentherapie". Im Anschluss an die Vorträge hatten die Besucher die Möglichkeit die Herzklappen "live" zu begutachten und den Referenten weitere Fragen zu stellen.

Patientenabend 27 06 12

3. Universitäres Torwandschießen mit Gesundheitstag für Kinder und Jugendliche

Zum 3. Universitären Torwandschießen und einem Gesundheitstag für Kinder und Jugendliche lud die Stiftung Mainzer Herz am Freitag, 20.4.2012, von 14.00 bis 18.00 Uhr auf den Theatervorplatz in Mainz ein. Kinder und Jugendliche sowie interessierte Eltern hatten die Möglichkeit am Herz-Kreislauf-Spiel, einem vom Bundesministerium für Forschung (BMBF) ausgezeichneten Parcours zum Erlernen der Herz-Kreislauf-Funktion und am Torwandschießen, moderiert von Mainz 05-Stadionsprecher Klaus Hafner, teilzunehmen. Für die Gewinner des Torwandschießens gab es viele attraktive Preise in Form von Eintrittskarten für das ZDF-Sportstudio, den ZDF Fernsehgarten sowie für Bundesliga-Spiele von Mainz 05 in der kommenden Saison.

Gesundheitstag 20.04.2012


Zusätzlich erhielten die Besucher Informationen rund um die Stiftung Mainzer Herz und die 2. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz. Eröffnet wurde das Torwandschießen von Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität, Harald Strutz, Präsident des 1. FSV Mainz 05 und Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Initiator der Stiftung Mainzer Herz und Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik. Die Veranstaltung wird vom 1. FSV Mainz 05 und dem ZDF unterstützt.

Gesundheit ist keine Frage des Lebensalters sondern der Einstellung. Deshalb ist Prävention wichtig und kann nicht früh genug beginnen. Bei dieser Veranstaltung können die Teilnehmer spielend lernen und dabei Wichtiges über die Gesundheit des eigenen Herzens erfahren. Prof. Thomas Münzel ist sich sicher, dass man neue Wege gehen muss, um Kinder und Jugendliche zu erreichen.

Stiftung Mainzer Herz informiert...

21. März 2012

Der Auftakt der Veranstaltungsreihe "Stiftung Mainzer Herz informiert..." fand am 21. März 2012 im Hörsaal der Chirurgie, Universitätsmedizin Mainz statt. Hier konnten sich Patienten, Angehörige und Interessenten rund um das Thema "Herzschäche" informieren und beraten lassen.

2. Mainzer Herz-Stiftungsball

230 Gäste folgten der Einladung zum „2. Mainzer Herz Stiftungsball“ am 3. Dezember 2011 ins Kurfürstliche Schloss. Der Erlös der Veranstaltung dient der Stärkung des Kapitals der Stiftung Mainzer Herz.  Die Gäste konnten ein dreigängiges Menü vom Hyatt Regency genießen und im Anschluss die Pfunde auf der Tanzfläche zur Musik der SWR-Big Band wieder abtrainieren. Eingeweiht wurde die Tanzfläche mit lateinamerikanischen Schautänzen durch die Landesmeister Rheinland-Pfalz Kim Pätzung und Kirill Ganopolsky. Später präsentierten die Deutschen Vizemeister und Vize Europameister Julia Gipper und Michael Mutz einen weiteren Tanz.

Stiftungsball

Fernsehmoderatorin Patricia Küll vom SWR führte durch die Ballnacht. Als besonderen Gast des Abends begrüßte Frau Küll zur späteren Stunde Frank Elstner, der den Zaubermeister Simon Pierro mit auf die Bühne brachte. Herr Pierro animierte das Publikum nicht nur zu Fingerübungen, sondern  demonstrierte, was man vom Foto bis zum Tennisball so alles aus einem iPad herauszaubern kann. Als Höhepunkt der Veranstaltung fand eine große Tombola mit über 24 Gewinnen statt. Über den ersten Preis, einen Smart fortwo, der Mercedes-Benz Niederlassung Mainz, durfte sich die 22-jährige Sara Castellano freuen.

Presseartikel in der AZ vom 05.12.2011  "Wie beim Tanzen die Pfunde schwinden" (Pdf , 129,3 KB)  (129 KB)

Presseartikel in der AZ vom 28.12.2011  "Smart mit Herz" (Pdf , 637,8 KB)  (638 KB)

Patientenabend im Rahmen der Deutschen Herzwoche am 23. November 2011

In Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung fand am 23.11.2011 der diesjährige Patientenabend an der Universitätsmedizin Mainz zum Thema: "Herz unter Druck: Bluthochdruck gefährlich fürs Herz" statt.

Bluthochdruck kommt in Deutschland bei rund 44 Prozent der Frauen und 51 Prozent der Männer im Alter zwischen 20 und 79 Jahren vor. Die Folgen des unbehandelten hohen Blutdrucks sind, besonders für das Herz, fatal. Er lässt sich jedoch, sofern erkannt, wirkungsvoll senken. 

Herzabend 2011

Gesundheitstag für Kinder und Jugendliche mit Torwandschießen

Spielerischer Gesundheitstag mit Besuch von Spielern von Mainz 05

Nach der erfolgreichen Durchführung im letzten Jahr bot die Stiftung Mainzer Herz am 15. Mai 2011 in Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz und dem 1. FSV Mainz 05 auch in diesem Jahr das 2. Universitäre Torwandschießen mit einem Gesundheitstag für Kinder und Jugendliche an.

Als Highlight der Veranstaltung wurde erstmals das Herz-Kreislauf-Spiel vorgestellt, das vom Bundesministerium für Bildung unf Forschung mit 10.000 Euro ausgezeichnet wurde. Im Rahmen von interaktiven Vorträgen klärten Prof. Dr. Thomas Münzel und Dr. Stefan Rimoldi, Mannschaftsarzt des 1. FSV Mainz 05, über die Gefahren des Rauchens und die tägliche Balance einer guten Ernährung auf.  Im Foyer des Gebäudes 605 war ein begehbares Herzmodell aufgebaut, durch welches man hindurch laufen und Herzgeräusche wahrnehmen konnte.

Hoch her ging es außerdem als Mainz 05-Trainer Thomas Tuchel, Torwart Heinz Müller und Abwehrspieler Jan Kirchhoff gut gelaunt Autogramme gaben.

 Artikel in der Allgemeinen Zeitung vom 17.05.2011 (79 KB)

 

Gesundheitstag für Kinder und Jugendliche am 15.5.2011

"05-er Klassenzimmer" am 25. März 2011

Die 7. Klasse der Mainzer Goetheschule besuchte die II. Medizinische Klinik

Bereits im Herbst vergangenen Jahres klärte Prof. Münzel die beiden 7. Klassen der Goetheschule in einem Vortrag über die Gefahren des Rauchens auf - mit dabei: Lewis Holtby vom 1. FSV Mainz 05.

 

"05er-Klassenzimmer"

 

Nun folgte der Gegenbesuch: die Schüler schauten sich die einzelnen Funktionsbereiche wie Herzultraschall oder die Lungenfunktionsprüfung an. Mainz 05-Torwart Heinz Müller war mit dabei und diskutierte mit den Schülern über die gesundheitlichen Gefahren des Rauchens.

1. Mainzer Herz Stiftungsball im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz

Stiftungsball-Collage

Am 6. November 2010 ging die Stiftung Mainzer Herz neue Wege, um Spendengelder für den guten Zweck einzuspielen. Mit einem attraktiven Bühnenprogramm und vor traumhafter Kulisse erlebten rund 240 Ballgäste ein ganz besonderes Ereignis. Der Erlös des Abends von rund 100.000 € wir der Herzforschung zugute kommen. Die Stiftung Mainzer Herz engagiert sich im Kampf gegen Herz-Kreislauferkrankungen und versucht diese aktiv zu bekämpfen und so der vorhergesagten Zunahme dieser Krankheiten entgegenzusteuern. Auch Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und Schirmherr der Veranstaltung Kurt Beck hatte betont, dass die Landesregierung ein solches Engagement gerne weiter unterstützen wird.

Nach dem Sektempfang unter der musikalischen Begleitung von Oliver Mager, moderierte Susanne Conrad vom ZDF eine Talkrunde mit Ministerpräsident Kurt Beck, dem ehemaligen Wirtschaftsminister und Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Hans-Artur Bauckhage, Professor Thomas Münzel, Direktor der 2. Medizinischen Klinik sowie Professor Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Das Parkhotel Favorite sorgte mit seinem exklusiven Menü für kulinarische Highlights. Das hochkarätige Rahmenprogramm wurde vom Gaststar Roberto Blanco, Django Reinhard und Band, den Mainzer Hofsängern sowie von dem Kabarettist Andy Ost gestaltet. Außerdem wurde eine Tombola angeboten, bei der es einen Smart mit Sonderausstattung gesponsert von der Mercedes-Benz Niederlassung Mainz sowie einen LCD Fernseher der Firma ORION zu gewinnen gab.

Mit den  Impressionen des 1. Mainzer Herz-Stiftungsball (Pdf , 5,4 MB)  (5.3 MB) möchten wir Sie an einen besonderen Abend erinnern. Die Bilder und Schnappschüsse sind Ausdruck einer wunderbaren gesellschaftlichen und fröhlichen Veranstaltung im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz.

HERZWOCHE 2010 - Patientenabend "Aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen"

Am 24. November 2010 fand im Hörsaal der Chirurgie, Gebäude 505, Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz von 18:30-21:00 Uhr der diesjährige Herzabend der Stiftung Mainzer Herz in Kooperation mit der Deutschen Herzstiftung im Rahmen der Deutschen Herzwochen 2010 statt.

Viele Menschen sind von Herzrhythmusstörungen betroffen. Auch wenn die Herzinfarktentwicklung eine deutliche Reduktion der Sterbeziffern bei Männern und Frauen aufzeigt, so sterben noch immer jedes Jahr circa  65.000 Menschen an einem Herzinfarkt. Aus diesem Grund weist der Chef der II. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mainz darauf hin, dass die Vorsorge in Zeiten, „in denen Deutschland Europameister im Übergewicht und Weltmeiseter im Bluthochdruck ist“ immer wichtiger wird. Folglich hat es sich die Stiftung Mainzer Herz zur Aufgabe gemacht ab 2011 ein Präventionsprogramm für Kinder anzubieten. 

Fotocollage zum Patientenabend "Aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen"

Schwerpunkt des Abends waren Vorträge zu den Themen Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Herzklappenfehler und Vorhofflimmern. Unter anderem nahm sich der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Herzstiftung Professor Thomas Meinertz dem Thema Vorhofflimmern an und konnte diese Erkrankung durch eigene Erfahrungen und wissenschaftliche Erklärungen den rund 320 Besuchern näher bringen. Viele Fragen wurden den Experten zum Thema Herzrhythmusstörungen gestellt. Das große Interesse und die positive Resonanz des Abends verdeutlichen die Wichtigkeit der Herzwochen, erklärt auch Martin Vestweber von der Deutschen Herzstiftung. Zwei weitere Vorträge von Prof. Dr. med. Helmut Schinzel und PD Dr. med. Ascan Warnholtz, beide von der II. Medizinischen Klinik rundeten das Programm ab.

Nachlese zum 1. Universitären Torwandschießen mit Gesundheitstag am 06. Juni 2010 auf dem Gelände der Universitätsmedizin Mainz

Woran es fehlt, ist die Bewegung
Mit einem verantwortungsvollen und vorausschauenden Lebensstil lassen sich viele Herzerkrankungen vermeiden. Aus diesem Grund engagieren sich die Stiftung Mainzer Herz und Mainz 05 in den Bereichen Prävention und Gesundheitsvorsorge. Da Deutschland Europameister im Übergewicht und Weltmeister im Bluthochdruck ist, ist es für die Stiftung Mainzer Herz ein Grund mehr, um auf die Problematik aufmerksam zu machen.
In Kooperation mit dem 1. FSV Mainz 05 und vielen weiteren Sponsoren und Unterstützern aus der Region veranstaltete die Stiftung Mainzer Herz das 1. Universitäre Torwandschießen mit einem Gesundheitstag am 06. Juni 2010.

Collage 1. Univers. Torwandschießen

In spannenden und interaktiven Vorträgen machten Prof. Thomas Münzel, Dr. Johannes Oepen sowie Dr. Dagmar Gillmann-Blum auf die aktuellen Gesundheitsprobleme bei Kindern und Jugendlichen aufmerksam. Stefanie Reuter und Thorsten Richter von Mainz 05 stellten den 05er-Kidsclub vor und Clinical Manager Dr. Felix Post informierte über die Chest Pain Unit - im Kampf gegen den Herzinfarkt. Insbesondere ging es um die Themengebiete Rauchen, Übergewicht und Herzinfarkt.
Für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ganz im Sinne der Bewegung war gesorgt. Beim Torwandschießen, moderiert von Klaus Hafner, zugunsten der Stiftung Mainzer Herz und attraktiven Preisen gesponsert vom 1. FSV Mainz 05, kamen Groß und Klein in Bewegung. Außerdem wurde ein Gesundheitsparcours sowie als absolutes Highlight und erstmals in Mainz ein begehbares Herz mit Führungen angeboten.

Nachlese zum Glühweinverkauf zugunsten der STIFTUNG MAINZER HERZ am Samstag, den 05.12. 2009 in der Mainzer Innenstadt

Am vergangenen Samstag, den 05. Dezember 2009 war die Stiftung Mainzer Herz mit einem Glühweinstand vor der Römerpassage in der Innenstadt vertreten. Mitglieder des Vorstandes und des Kuratoriums, unter anderem Hans-Artur Bauckhage, Prof. Dr. Thomas Münzel, Hans-Werner Diehl, Hermann Becker, Peter Geipel und andere informierten über die Stiftung und schenkten heißen Glühwein aus. Die Einnahmen kommen der Stiftung zugute.

Glühweinstand zugunsten Stiftung Mainzer Herz
collage mit fotos des fundraising

Nachlese zum Fundraising-Dinner am 25.11.2009 in der Coface-Lounge des 1. FSV Mainz 05 zugunsten der Stiftung Mainzer Herz

Das Herz ist der Star - Stiftung feiert und sammelt

Es blinkte und blühte an allen Tischen in Rot, auf der Bühne wurde von ihm gesungen und geschwärmt: Das Herz war der Star des Abends. Was angesichts des Anlasses nicht verwunderte: Die Stiftung "Mainzer Herz" hatte zum Fundraising Dinner geladen- an einen Schauplatz, den sich Stiftungsgründer Professor Dr. Thomas Münzel, Direktor der II. Medizinischen Klinik der Mainzer Universitätsmedizin, nicht ohne Grund ausgesucht hatte. Die Coface-Lounge im Bruchwegstadion, eines der Herzstücke des 05-Domizils, hatte Vereinspräsident Harald Strutz nämlich nur allzu gerne zur Verfügung gestellt: "Wir können mit dem Namen Mainz 05 erreichen, dass die Mainzer die Stiftung wahrnehmen", bekannte er sich als Unterstützer der Organisation.
Und fand sich somit unter Gleichgesinnten: Bildungsstaatssekretär Michael Ebling (SPD) lobte die Ziele der Stiftung, die sich dem Kampf gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen verschrieben hat; Uni-Chef Professor Dr. Georg Krausch bezeichnete 2009 sogar als "Jahr der Freude für die Mainzer Universität", und das vor allem dank des privaten Engagements.

Gesprächsthema und Hingucker des Abends war jedoch Udo Lindenbergs Dombild, das zugunsten der Stiftung versteigert wird. "Man hätte ja nicht gedacht, dass er so gefühlvoll malen kann", zeigte sich Kuratoriumsmitglied und MCV-Vize Jürgen Dietz beeindruckt. Tischnachbar und MCV-Chef Richard Wagner brachte es auf den Punkt: "Die Mainzer Herzen schlagen für drei Dinge: Den Dom, 05 und die Fassenacht. Wenn solche Herzen nicht geschützt werden müssen." Landtagsvizepräsident und Stiftungsvorstand Hans-Artur Bauckhage erkannte ebenfalls Herz, Dom und die guten Tropfen als Mainzer Markenzeichen; und auch Hans-Günter Mann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz und selbst Förderer der Stiftung, war sich am Abend noch unschlüssig, ob er der Lindenberg´schen Mainz-Versuchung würde widerstehen können: "Ich vertraue auf meine Intuition."

Nachlese zur Informationsveranstaltung "Herztag 2009 zum Thema Herzinsuffizienz" am Samstag, den 21.11.2009 

Herztag 2009 - Stiftung Mainzer Herz leistet aktive Präventionsarbeit
Wenn das Atmen schwerer wird......können Sie etwas dagegen tun
Herzschwäche   -  Verstehen, erkennen, behandeln

In Deutschland leiden rund 1,8 Millionen Menschen unter Herzschwäche (Herzinsuffizienz), jedes Jahr erkranken rund 300 000 neu daran, und 50 000 sterben jährlich an dieser Krankheit. Schwache Herzen können aber immer besser diagnostiziert und therapiert werden. Über den neuesten Stand bei der Erkennung, Behandlung und auch Vorbeugung von Herzinsuffizienz (Herzschwäche) informierte die Stiftung Mainzer Herz im Rahmen der bundesweiten Herzwochen zusammen mit der Deutschen Herzstiftung am 21. November 2009 in der Universitätsmedizin Mainz rund 200 Veranstaltungsteilnehmer.

Ein ganz besonderes Serviceangebot erwartete die Besucher schon zu Beginn des Herztages 2009: Interessierte Teilnehmer konnten ihr persönliches Herzinfarktrisiko bestimmen lassen. Blutdruck- und Blutfettwerte wurden ermittelt, mittels Schnelltest unmittelbar ausgewertet und direkt im Anschluss zeigten Ärzte der II. Med. Klinik in Beratungsgesprächen Möglichkeiten auf, die persönlichen Risikofaktoren zu minimieren. „Herzschwäche ist keine eigenständige Erkrankung, sondern die Folge anderer Herzkrankheiten, insbesondere der koronaren Herzkrankheit und hohem Blutdruck. Es ist uns wichtig, die Bevölkerung für Risiken zum Thema Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sensibilisieren und gezielt aufzuklären. Das Wissen um Ursachen, typische Beschwerden und Symptome der chronischen Herzschwäche und anderer Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann lebensrettend sein.“ betont Prof. Dr. Thomas Münzel, Gründer der Stiftung Mainzer Herz und Direktor der II. Medizinischen Klinik der Universitätsmedizin Mainz.

Collage Herztag November 2009

Im Anschluss an dieses individuelle Informationsangebot hatten die Besucher Gelegenheit, fachspezifischen Vorträgen zu lauschen. Professor Thomas Münzel war tags zuvor noch beim größten Kardiologenkongress in den USA und konnte so von den neuesten Forschungsergebnissen berichten. Die verschiedenen Verfahren zur Diagnose einer Herzschwäche, wie z. B. die Ultraschalluntersuchung, erläuterte Dr Ascan Warnholtz im zweiten Teil der Vortragsreihe. Dr. Ulrich Hink zeigte in seinem Beitrag den Zusammenhang zwischen Herzklappenfehler und Herzschwäche auf und stellte minimalinvasive Operationstechniken vor. Im abschließenden Beitrag widmete sich Dr. Andreas Götte der Frage, inwieweit Vorhoffflimmern dazu beiträgt, dass sich eine Herzschwäche entwickelt.
Moderiert wurde die Veranstaltung von AZ-Redakteur Michael Lang.

Nachlese zur Informationsveranstaltung "Fit. Fitter. Finanzfit." am Samstag, 29.08.2009

collage zur veranstaltung

Fitnesstest für Herz und Finanzanlagen

„Fit. Fitter. Finanzfit“ – unter diesem Motto veranstaltete die Mainzer Volksbank  am 29. August 2009 in ihrer Hauptfiliale ihre fünfte Anlegermesse. Die Veranstaltungsgäste konnten an diesem Tag nicht nur ihre Finanzdepots auf ihre Fitness prüfen, sondern im Gesundheitspark auf dem Neubrunnenplatz auch ihre körperliche Fitness und ihre gesundheitlichen Zukunftsaussichten checken lassen.
Das Team der Stiftung Mainzer Herz informierte über Möglichkeiten zur Gesundheitsvorsorge und gab seinen Gästen Hinweise für die Beantwortung einer zentrale Frage: „Wie hoch ist mein individuelles Herzinfarktrisiko?“.

Die Gesundheitsexperten testeten in einem eigens für diese Veranstaltung dort aufgebauten Minilabor anhand von abgenommenen Blutproben sowie Blutdruckmessungen den Gesundheitszustand ihrer Besucher. Darüber hinaus wurde anhand der dadurch gewonnenen Daten sowie von Alter, Geschlecht, Ernährungsgewohnheiten und anderen Lebensstilfaktoren das persönliche Risiko der untersuchten Gäste eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden eingeschätzt.
Anschließend wurde in persönlichen Beratungsgesprächen den Teilnehmer(innen) mittels Computergrafiken veranschaulicht, wie sie selber durch ihren jeweiligen Lebensstil die Entwicklung dieses Risikos mit beeinflussen können: Wie wirkt sich eine Steigerung der körperlichen Aktivitäten aus? Wie stark reduziert sich das Herzinfarktrisiko mit jeder nicht gerauchten Zigarette? Welche Auswirkungen hat ein hoher bzw. ein niedriger Body-Maß-Index?
Für die Besucher und ihre Gesundheit ein absoluter Gewinn.

Zusätzlich zu den Tipps für die persönliche Gesundheitsvorsorge berichtete Prof. Münzel in einem Vortrag "Rund um die Stiftung Mainzer Herz" über die Stiftung und von der Stiftung geförderte Forschungsarbeit und das Team der Stiftung Mainzer Herz bot an ihrem Stand ergänzend Einblicke in aktuelle Forschungen und Informationen über die Stiftung.

Nachlese zum "Informationsabend der Stiftung Mainzer Herz" am Freitag, 8. Mai 2009

"Weltmeister im Bluthochdruck und Europameister im Dicksein - Zweifelhafter Ruhm für die Deutschen"

Falsche Ernährung und ein Mangel an Bewegung haben den Deutschen diese zwei wenig rühmliche Titel beschert. Keine Nation weltweit hat soviel Menschen, die unter zu hohem Blutdruck leiden und kein Volk in Europa ist so dick wie die Deutschen. Die Folge sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die nach einigen Jahren zu einem akuten Herzinfarkt führen können. Nach Schätzungen von Experten wird sich die Zahl der Todesfälle aufgrund von Herzinfarkt von derzeit rund 170.000 bis zum Jahr 2025 verdoppeln. Schlechte Vorzeichen für unsere Volksgesundheit. Auch für die Menschen aus Mainz und den umliegenden Regionen? Oder ist es um die Blutgefäße und die Herz-Kreislauf-Erkrankungen der Mainzer besser gestellt?

Veranstaltungsfoto

„Leider nicht“, weiß Prof. Stefan Blankenberg, Leiter der Gutenberg Herz-Studie, zu berichten. Aus welchen Gründen und inwieweit genetische Komponenten nach bisherigen Erkenntnissen für die Entstehung des frühzeitigen Herzinfarktes verantwortlich sind, erläuterte Prof. Stefan Blankenberg in seinem Bericht über den aktuellen Stand der Gutenberg Herz-Studie auf dem Informationsabend der Stiftung Mainzer Herz am 8. Mai im Hörsaal der Chirurgie der Universitätsmedizin Mainz. „Einige Risikofaktoren wie Rauchen, zu hoher Cholesterin- und Salzkonsum und zu wenig Bewegung lassen sich von jedem einzelnen Betroffenen gut minimieren“ sagt der Studienleiter vor den rund 100 Besuchern der Veranstaltung. 

„Unsere Forschung konzentriert sich auf die verborgenen Risikofaktoren. Durch die Auswertungen der bislang gewonnenen Daten konnten wir genetische Faktoren identifizieren, die Hinweise dafür liefern, warum der eine oder andere einen Herzinfarkt erleidet“, informiert Prof. Stefan Blankenberg. Von den angestrebten 17.000 Einwohnern aus dem Mainzer und Binger Raum, die innerhalb des ersten Untersuchungszeitraums von viereinhalb Jahren für die Gutenberg Herz-Studie untersucht werden sollen, nahmen bereits an die 7.000 an der Studie teil. 

„Der 2. Medizinischen Klinik und der Stiftung Mainzer Herz liegt die regionale Gesundheits- und Patientenversorgung sehr am Herzen. Forschungen wie die Gutenberg Herz-Studie sind ein wichtiger Baustein dessen“, betont Prof. Thomas Münzel, Direktor der 2. Medizinischen Klinik und Poliklinik, und fährt fort: „Pro Proband geben wir 2.000 Euro für Untersuchungen aus. Bisher haben wir schon 1,3 Millionen in die Erforschung des Gesundheitszustandes der Mainzer investiert. Insgesamt bedarf es aber eines weit höheren Investitionsvolumens.“ Aktuell benötigt die Studie zur Lagerung ihrer Probandenproben neun spezielle Gefriertruhen im Wert von 9.000 Euro. „Ein Teil der Summe möchten wir durch Spendengelder finanzieren können. Durch ihre finanziellen Zuwendungen können die Mainzer zeigen, dass sie unsere Arbeit anerkennen und unsere ambitionierten Ziele unterstützen. Gleichzeitig leisten sie selber einen wichtigen Betrag zu ihrer Gesundheitsförderung“, unterstreicht Prof. Thomas Münzel. 

Andere maßgebliche Erfolge für die verbesserte regionale Patientenversorgung konnten durch die Errichtung der Mainzer Chest Pain Unit, kurz CPU, als eines der bundesweit ersten Brustschmerzzentren und durch den neuartigen Thrombosedienst erzielt werden. Auch an diesen Meilensteinen hat die Stiftung Mainzer Herz mitgewirkt. Ihr Vorstandsvorsitzender Hans-Artur Bauckhage sieht darin die Notwendigkeit und die Leistungskraft der Stiftung bestätigt: „Die Stiftung Mainzer Herz leistet wichtige und wertvolle Arbeit. Sie informiert, bewegt und motiviert die Menschen. Es ist wichtig, über Risikofaktoren und mögliche Präventionsmaßnahmen aufzuklären und die enormen Leistungen, die hinter diesen Erkenntnissen stecken, aufzuzeigen“. 

Diese Meinung vertritt auch der 1. FSV Mainz 05. Der Verein nutzt daher seine Eigenschaft als Sympathieträger und unterstützt die Stiftung Mainzer Herz dabei, die Chest Pain Unit (Brustschmerzeinheit) im Bewusstsein der hiesigen Bevölkerung zu verankern. „Mainz 05 ist ein Verein mit Herz und da liegt es nahe, gemeinsam mit der Stiftung Mainzer Herz in die Offensive gegen den Brustschmerz zu gehen“, so Dag Heydecker, Leiter Marketing und Vertrieb der 05er. Er ergänzt: „Sowohl in der allgemeinen Gesundheitsversorgung als auch im Leistungsport ist es wichtig, richtig zu handeln. Der DFB hat die Lehre aus den Todesfällen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Profi-Fußball gezogen und unterzieht seine Spieler regelmäßig einem Check-Up. Vorsorge ist immer besser als Nachsorge. Das gilt für alle – egal, ob jung oder alt.“

Nachlese zum Fundraising Dinner der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz am 20. März 2009 zugunsten der Stiftung Mainzer Herz

Genuss für einen guten Zweck

collage zu fundraising

ISB richtet Fundraising Dinner zugunsten der Stiftung Mainzer Herz aus 

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) hat am 20.März 2009 ein Fund Raising Dinner zugunsten der Stiftung Mainzer Herz veranstaltet und dabei
namhafte Banken und Sparkassen, Industrieunternehmen sowie Institutionen als finanzielle Förderer gewonnen. Die neuen Sponsoren überreichten Professor Dr. med. Thomas Münzel, Gründer der Stiftung und Direktor der 2. Medizinische Klinik der Universitätsmedizin Mainz, einen Scheck über 50.000 Euro.

Gruppenfoto bei der spendenübergabe

Den Auftakt zu der von Patricia Küll (SWR) moderierten Veranstaltung gab die Mainzer Singakademie unter der Leitung von Musikdirektor Süß. Anschließend begrüßte ISB-Geschäftsführer Hans-Joachim Metternich als Gastgeber die Anwesenden und Staatssekretär Michael Ebling lobte in seinem Grußwort die Arbeit der Stiftung Mainzer Herz und berichtete über das gut ausgebaute Stiftungswesen in Rheinland-Pfalz.  Umrahmt von weiteren musikalischen Beiträgen der Flötistin Hanna Rzepka und der Pianistin Susanne Hardt stellte Professor Thomas Münzel die Mainzer Stiftung Herz und ihre Ziele vor.  

Die Stiftung Mainzer Herz hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Herzinfarkt und Frühstadien anderer Herz-Kreislauferkrankungen rechtzeitig zu erkennen und effektiv zu bekämpfen, um so der prognostizierten Zunahme dieser Krankheiten in Mainz und den umlegenden Regionen entgegen zu wirken. Gegenwärtig erleiden jedes Jahr rund 300.000 Menschen in Deutschland einen Herzinfarkt, wovon ungefähr 65.000 Menschen daran sterben. Experten schätzen, dass sich diese Zahl bis zum Jahr 2025 verdoppeln wird.

Die im Jahr 2007 gegründete Stiftung fördert mit ihren Geldern Forschung und Lehre und hilft die Patientenversorgung an der 2. Medizinischen Klinik kontinuierlich zu verbessern.

Die 2. Medizinische Klinik hat sich bereits durch die Einrichtung der Chest Pain Unit (Brustschmerzeinheit), dem neuen regionalen Thrombosedienst, dem innovativen Herznetz Mainz und der Gutenberg Herz Studie um die regionale medizinische Versorgung verdient gemacht. 

Kontakt:
2. Medizinische Klinik und Poliklinik
Universitätsmedizin Mainz
Büro Univ.-Prof. Dr. med. T. Münzel
Telefon            0 61 31 / 17 - 57 37 und  17 - 63 66
E-Mail:  info@herzstiftung-mainzer-herz.de
www.herzstiftung-mainzer-herz.de

 

Nachlese zur Veranstaltung "Herzklappenerkrankungen, Klappenoperationen, Gerinnungshemmung" (November 2008)

Patientenabend der 2. Med. Klinik informiert über Neuigkeiten aus der Kardiologie, den neuen Thrombosedienst in Mainz und Herzklappenoperationen

Foto Patientenveranstaltung

Der Patientenabend der 2. Med. Klinik, der Deutschen Herzstiftung und der Stiftung Mainzer Herz verzeichnet  erneut großen Zuspruch. Der Moderator des Abends, AZ-Redakteur Michael Lang, begrüßt Prof. Münzel, Direktor der 2. Med. Klinik, im vollbesetzten Hörsaal und führt durch das interessante Programm.

Thomas Münzel  berichtet  von neuen Forschungsergebnissen, die im November 2008 beim größten Kardiologenkongress in New Orleans vorgestellt wurden. Auf die  Einnahme synthetischer Vitamine wie Vitamin E (erhöhtes Schlaganfallrisiko) oder Vitamin C zur Tumortherapie sollte demnach besser verzichtet werden.

Münzel, der auch für die Gründung der Stiftung Mainzer Herz vor genau einem Jahr verantwortlich zeichnet, weist darauf hin, dass hiermit ein Instrument geschaffen wurde, die Forschung und die Versorgung in Mainz bei Herz-, Kreislauferkrankungen nachhaltig zu unterstützen. Interessierte können Mitglied im Freundeskreis werden und so die Arbeit der Stiftung unterstützen. Informationen gibt es hierzu auf der Internetseite der "Stiftung Mainzer Herz"

Der neu eingerichtete Thrombosedienst soll die Versorgung  von Patienten mit Vorhofflimmern mit dem die Blutgerinnung regulierenden Medikament "Macumar" erheblich verbessern. In Holland, wo Thrombosedienste mittlerweile flächendeckend etabliert sind, entwickeln nur 1,5 % der Patienten, die mit Marcumar behandelt werden, ein neues Blutgerinnsel, weiß Dr.  Philipp Wild zu berichten. In  Deutschland sind es immerhin noch um die 10 %. Der Thrombosedienst der Uniklinik hat sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe von speziell geschulten Schwestern, die Kontrolltermine in Mainz und in Rheinhessen anbieten, die Versorgung dieser Patienten nachhaltig zu verbessern. Daten aus Blutentnahme und der Patientenanamnese werden in einer verschlüsselten elektronischen Patientenakte zusammengeführt und sind Grundlage für die individuelle Dosierung.

Das Projekt „Thrombosedienst“ der Uniklinik Mainz hat Modellcharakter für das Deutschland. 

Wurde noch vor wenigen Jahren die Diagnose Aortenklappenstenose gestellt, bedeutete dies für den Patienten eine Operation am offenen Herzen. Das Brustbein musste durchtrennt werden, der Patient wurde an die Herz-Lungenmaschine angeschossen und war durch eine Vollnarkose erheblich belastet. Dr. Ulrich Hink aus der 2. Med. Klinik zeigt nun, dass eine neue Methode entwickelt wurde, die deutlich weniger belastend  ist. Bisher kommt diese Methode allerdings nur bei Patienten über 80 Jahren oder bei Patienten, denen die herkömmliche Operation aufgrund von schwerwiegenden Risikofaktoren nicht mehr zugemutet werden kann, zum Einsatz.

In Mainz wurde dieses Verfahren, bei dem über die Schlagader in der Leiste die „Core-Valve-Klappe“ mittels Katheter bis in das Herz geführt und dort eingesetzt wird, achtmal angewendet. 

Die Herzchirurgin Dr. Nalan Kayhan unterstreicht, dass diese Art des Eingriffs allerdings bei Patienten mit Erkrankungen der Bein- und Beckengefäße nicht durchgeführt werden kann.